Nach der Lek­tü­re mei­ner Tafelom­mage hat mich ein Kol­le­ge gefragt, wie denn bei mir ein typi­scher Tafel­an­schrieb aus­sieht. Bit­te sehr: 

Tafel

Das les­son vocab steht nor­ma­ler­wei­se auf der rech­ten Sei­ten­ta­fel unter der Haus­auf­ga­be. Da steht aus­nahms­wei­se der Stoff für die nächs­te Klau­sur in mei­ner 10ten (GLN = Gro­ßer Leis­tungs­nach­weis). In der Stun­de ging es um einen Aus­zug aus Frank McCourts Tea­cher Man. In unse­rem 10. Klas­se Buch ist die Sze­ne abge­druckt, wo er sei­ne Schü­ler „excu­se notes“ schrei­ben lässt und plötz­lich der „Super­in­ten­dent“ ins Klas­sen­zim­mer kommt. Bei der Fra­ge 1b geht’s dar­um, war­um die Schü­ler so begeis­tert bei der Sache sind, bei 1c wie sich McCourt wahr­schein­lich in der Situa­ti­on fühlt. Die Pfei­le sym­bo­li­sie­ren die Inter­pre­ta­ti­on. Natür­lich wer­den alle Aus­sa­gen / Behaup­tun­gen expli­zit mit Sei­ten- und Zei­len­num­mern belegt.

Und – nein – die­se Tafel ist natür­lich NICHT sau­ber, das geht viel bes­ser.

Anspie­lung in der Über­schrift: Nor­ma­ler­wei­se heißt es „tabu­la rasa“ (= lee­re Tafel), „ple­nus“ heißt voll, hier also die „vol­le“ (= voll­ge­schrie­be­ne) Tafel.