Englisch & Sport am Gymnasium ... und gottloser, pflanzlicher Tango

Schlagwort: Tango Seite 1 von 3

Luftiges Tango-Interview

Nächs­ten So. 11.12. gibt es ein Inter­view mit mir auf Tan­go On Air. The­ma ist mein Arti­kel über Cover­ver­sio­nen. Das Inter­view wird auch noch nach der Sen­dung online ver­füg­bar sein. Außer­dem gibt es ein Inter­view mit mei­nen aktu­el­len Lieb­lings-Musi­kern, der pol­ni­schen Grup­pe Ban­do­ne­gro. Ihr neu­es Album Color Aires ist ein­fach großartig!

Folgenarme Führungslosigkeit – Über Führen und Folgen im Tango

Wenn ich „fol­ge“ (also „Frau“ tan­ze) kann ich es nicht lei­den, wenn mein Part­ner plötz­lich ste­hen­bleibt und nichts mehr macht. Oft schaut er/sie mich erwar­tungs­voll an und gele­gent­lich kommt noch ein auf­mun­tern­des „Jetzt bist du dran“. Ich bin in sol­chen Situa­tio­nen bockig und mache auch ein­fach nichts.

Discover the Cover – Über Tango Coverversionen

Hel­ge Schütt hat sein Ver­ständ­nis von Tan­go-Musik visua­li­siert und ich den­ke, die gro­ße Mehr­heit der Tän­ze­rIn­nen hät­te das wohl so ähn­lich gemacht. 

Tango „musikalisch“ tanzen

Eigent­lich ist der Titel die­ses Bei­trags unsin­nig, denn er sug­ge­riert, dass man Tan­go auch UNmu­si­ka­lisch tan­zen kann. Nur, kann man dann eigent­lich noch von „Tanz“ spre­chen? Wiki­pe­dia defi­niert Tanz als „Umset­zung von Inspi­ra­ti­on (meist Musik und/oder Rhyth­mus) in Bewe­gung“. Kann man noch von „tan­zen“ spre­chen, wenn Paa­re kom­plett neben der Musik sind, bei einem simp­len 3/4 Takt die 1 nicht tref­fen und eine flot­te Milon­ga nicht annä­hernd tän­ze­risch umset­zen können?

Riedls Tango-Unterricht

Als alter, wei­ßer, hete­ro­se­xu­el­ler Cis-Patri­arch darf ich im Fol­gen­den noch ganz binär von „Mann“ und „Frau“ spre­chen. Alle ande­ren müs­sen (je nach Grad der wokeness) das Wort „Mann“ im Geis­te durch Füh­ren­der, Ver­füh­rer, Lead, Lea­der, Zur-Bewe­gung-Ein­la­den­der, Nicht-men­stru­ie­ren­des Tanz­we­sen etc. ersetzen. 😉

Ger­hard Riedl hat vor kur­zem über Tan­go-Unter­richt geschrie­ben. Als ers­tes soll­test du sei­nen Arti­kel lesen, damit du den Ori­gi­nal-Kon­text der fol­gen­den Zita­te kennst. 

Warum Tango sich oft wie Therapie anfühlt

Der fol­gen­de Arti­kel ist eine Über­set­zung von Why tan­go often feels like the­ra­py von Vero­ni­ca Toumanova. 

Warum man sowohl alleine als auch paarweise üben sollte

Der fol­gen­de Arti­kel ist eine Über­set­zung von Why you should prac­ti­ce tan­go both alo­ne and in cou­p­le von Vero­ni­ca Toumanova. 

Der bes­se­ren Les­bar­keit zulie­be (und aus ande­ren Grün­den) ver­wen­de ich oft das gene­ri­sche Mas­ku­li­num (Leh­rer, Schü­ler, Tän­zer). Außer­dem über­set­ze ich „lea­der“ meis­tens mit ‚Mann‘ und „fol­lower“ mit ‚Frau‘, in dem Bewusst­sein, dass auch Frau­en „Füh­ren­de“ sein können. 

Wei­te­re Über­set­zun­gen von Vero­ni­cas Essays fin­dest du hier.

Wäh­rend mei­ner Unter­richts­rei­sen wer­de ich oft von Schü­lern gefragt, wel­ches die bes­te Art zu üben sei, um kon­ti­nu­ier­lich Fort­schrit­te zu machen und vor allem wel­che Art zu üben die bes­te sei: allei­ne, paar­wei­se, im Unter­richt oder auf einer Practica?

Guter Tango-Unterricht

Im Fol­gen­den geht es aus­schieß­lich um argen­ti­ni­schen Tan­go und NICHT um Stan­dard-/Tanz­schul-Tan­go. Aus Grün­den bes­se­rer Les­bar­keit ver­wen­de ich das inklu­si­ve Mas­ku­li­num. Des wei­te­ren spre­che ich ganz alt­mo­disch von „Mann“ und „Frau“ und nicht von „Führende/r“ und „Folgende/r“ und, ja doch, mir ist bewusst, dass auch Frau­en füh­ren kön­nen. Und schließ­lich geht es um „Schü­ler“ und „Leh­rer“ und nicht um (kramp­fi­ge) „Ler­nen­de“ und „Leh­ren­de“. Nach­dem im Tan­go eine Unter­schei­dung von „Schritt(en)“ und „Figur(en)“ schwie­rig ist, ver­wen­de ich im Fol­gen­den „Figur“, auch wenn nur „Schrit­te“ gemeint sind. 

Einleitung

Es gibt ziem­lich viel (größ­ten­teils berech­tig­te) Kri­tik am Tan­go-Unter­richt in Deutsch­land. Häu­fig heißt es, er sei inef­fi­zi­ent, frus­trie­rend, die Abbruch­ra­ten (vor allem bei den Män­nern) sei­en sehr hoch. Dem­ge­gen­über gibt es nur weni­ge „posi­ti­ve“ Beschrei­bun­gen. In Anleh­nung an Hil­bert Mey­ers Stan­dard­werk Was ist guter Unter­richt? beschrei­be ich im Fol­gen­den, wie guter Tan­go-Unter­richt mei­ner Mei­nung nach aus­se­hen soll­te bzw. wie ich sel­ber unterrichte. 

Tango Online Lessons

At the moment becau­se of Covid-19 you can „dance“ / prac­ti­se tan­go only at home. In many cases you have to prac­ti­se alo­ne, eit­her becau­se you don’t have a part­ner or not enough space to real­ly dance as a cou­p­le. Accord­in­gly the num­ber of „prac­ti­ce alo­ne at home“ les­sons on You­Tube has incre­a­sed in recent mon­ths. How do you find good les­sons or in other words: What makes such a les­son good (or rather bad)?

Practica y nada más? – Hier irrt Riedl.

Seit Jah­ren behaup­tet Ger­hard Riedl uner­müd­lich, dass man eigent­lich gar kei­nen Tan­go-Unter­richt braucht, weil man durch Prac­ti­cas „weit­aus schnel­ler zum Ziel kommt.“ Was ist von die­ser Behaup­tung zu halten?

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